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Was tun? Für einen Moment überlegte sie sich, die Nacht im Auto zu verbringen, aber sie fürchtete, dass sie dabei erfrieren würde. Aber da fiel Jean auf, dass ihr Wagen vermutlich nicht weit vom Haus eines Freundes stehen geblieben war. So machte sie sich, trotz Minusgraden, Schnee, Eis und Wind zu Fuß auf den Weg dorthin.

Doch ihr rettendes Ziel war weiter weg, als erwartet. Ihre Beine begannen bald, furchtbar kalt und steif zu werden und sie musste gegen den eisigen, schneidenden Wind anlaufen. Jeder Schritt wurde zur Last und sie schien kaum vorwärts zu kommen.

Nach einem schier endlosen Marsch erreichte sie ihr Ziel, aber vollkommen entkräftet und kaum noch bei Sinnen. Das letzte, an dass sie sich erinnerte, war, wie sie auf der Einfahrt ihres Freundes nachts um 1 Uhr zusammenbrach und leblos im Schnee liegen blieb.

Sechs schreckliche Stunden lag Jean Hilliard ohnmächtig und unbemerkt im Schnee, während die Minusgrade sie langsam aber sicher einfroren.

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