CIA-Operation aufgeflogen? Eine Leiche, 67 Tonnen Bargeld und ein beschlagnahmtes Flugzeug

2Seite 2

Wahr ist, dass das Flugzeug niemals hätte in Harare/Simbabwe landen sollen, weil der Treibstoffvorrat locker für den Flug von München nach Durban ausreichte. Das Flugzeug hatte vielmehr eine Notlandung und landete außerplanmäßig in Simbabwe. Die Sicherheitsbehörden beschlagnahmten das Flugzeug und ließen die Crew verhaften. Sechs Tage später wurde sie auf Druck der USA freigelassen.

 

In der Zwischenzeit hatte Südafrika eingestanden, dass im Flugzeug viele Tonnen Bargeld waren, die an Südafrika geliefert werden sollten. Erst war offiziell von 57 Tonnen Bargeld die Rede – dann wenig später sogar von 67 TonnenKopp Exklusiv hat darüber berichtet.

 

Heute weiß man, dass die Besatzung des Flugzeugs die Leiche über dem Gebiet von Mosambik hatte abwerfen wollen, aber auch in niedriger Flughöhe die Frachttüre nicht öffnen konnte. Wie sehr jetzt vertuscht und gelogen wird, sieht man am offiziellen Bericht der New York Times zu der Operation. Da heißt es, die Landung in Simbabwe sei ein routinemäßiger Tankstopp gewesen. Kein Wort davon, dass Western Global Airlines die Nachfolgefirma von Southern Air ist, welche die schmutzigen Geschäfte im Iran-Contra-Skandal für die CIA abwickelte.

 

Der ganze aktuelle Fall ist derzeit auch in Luftfahrtkreisen nur ansatzweise bekannt. Vieles von der Operation bleibt im Dunkeln. Die offizielle Version lautet: Südafrika sollte aus Deutschland Dutzende Tonnen Bargeld bekommen. Aber warum engagiert man dafür ein CIA-Tarnunternehmen?


Und warum landet man mit einer Leiche nicht weit vom angeblichen Ziel entfernt?

 

loading...

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here